Prince: Do me Baby
Grundlegende Infos
âDo Me, Babyâ stammt von Princeâ Album Controversy (1981).
Die Single wurde am 16. Juli 1982 veröffentlicht.
LĂ€nge: Verschiedene Versionen: z. B. 3:57 (Radio-Edit), Album-Version ca. 7:47.
Label: Warner Bros.
Produzent & Songwriter: Prince (obwohl es Diskussionen gibt, dass sein frĂŒherer Freund AndrĂ© Cymone einen Teil dazu beigetragen haben könnte).
Entstehung & Demo-Version
Es existiert eine Demo-Version von 1979, die erst viel spĂ€ter veröffentlicht wurde (2021), zum 40. JubilĂ€um von âControversyâ.
Bei der Demo spielte Prince alle Instrumente selbst.
Laut dem Estate von Prince wurde die Demo neu gemischt, um dem Original-Kassetten-Mix von damals zu entsprechen, und von Bernie Grundman gemastert.
Musikalischer Stil & Sound
Der Song ist eine R&B-Ballade / Quiet Storm.
Instrumentierung: In der Album-Version sind Piano / elektrisches Klavier, Synthesizer, Bass und sanfte Drums enthalten.
Klanglich sehr sinnlich: Prince verwendet sein typisches Falsett, sehr emotionale Gesangslinien, viel Dynamik und ein ruhiges, aber intensives Arrangement.
Die Demo-Version ist schneller und reduziert im Vergleich zur Album-Version.
Text & Bedeutung
Der Text ist sehr erotisch und romantisch: Er spricht davon, sich nach NĂ€he zu sehnen (âHere we are in this big old empty room ⊠You want me just as much as I want you âŠâ).
Es geht um das Begehren, die Sehnsucht nach Liebe und sexueller IntimitĂ€t. Prince bittet âDo me, baby, like you never done before ⊠Give it to me till I just canât take no more.â
Gleichzeitig hat der Song eine gewisse Verletzlichkeit: Es ist nicht nur körperlich, sondern emotional, als ob er ohne diese Verbindung nicht vollstÀndig ist.
Rezeption & Wirkung
âDo Me, Babyâ gilt als eine der definitivesten Sexy-Balladen von Prince. In Fan-Diskussionen wird der Song sehr hoch geschĂ€tzt: âThe gold standard for the steamy Prince ballad ⊠His greatest ballad of all. Also, maybe his most exquisite falsetto vocal performance.â
Es war nicht sofort ein groĂer Pop-Hit (Chart-Erfolg war begrenzt), aber der Song hat sich im R&B-Kontext etabliert und ist sehr langlebig.
Der Song trug zum Erfolg des Albums Controversy bei, das in den USA sehr gut lief.
Cover-Versionen & EinflĂŒsse
Eine sehr bekannte Cover-Version ist die von Meliâsa Morgan (1986), die damit einen R&B-Hit hatte.
Der Song gilt als Einfluss fĂŒr viele spĂ€tere Slow-Jam-KĂŒnstler, die erotische R&B-Songs machen.
Bedeutung im Werk von Prince
Die spĂ€tere Veröffentlichung der Demo zeigt, wie sehr Prince Songs weiterentwickelte: Er schrieb eine Idee, nahm sie als Demo auf, und kehrte dann Jahre spĂ€ter zurĂŒck, um sie neu aufzunehmen und perfekt zu machen.
âDo Me, Babyâ zeigt Princeâ FĂ€higkeit, sehr intime, sexy Musik zu kreieren, nicht nur Funk oder Pop, sondern auch tiefgrĂŒndige Balladen.
Es ist ein Beispiel dafĂŒr, wie er Kontrolle ĂŒber alle Aspekte seiner Musik hatte: Gesang, Instrumente, Produktion.
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Bio von Prince
FrĂŒhes Leben & Kindheit
Prince wurde am 7. Juni 1958 in Minneapolis, Minnesota geboren.
Sein voller Name lautet Prince Rogers Nelson.
Seine Eltern waren musikalisch: Sein Vater John L. Nelson war Jazzpianist (âPrince Rogers Trioâ), seine Mutter Mattie Della Shaw SĂ€ngerin.
Schon als Kind zeigte er groĂe MusikalitĂ€t: Er lernte Piano mit etwa 7 Jahren und beherrschte spĂ€ter auch Gitarre und Schlagzeug.
Musikalischer Durchbruch & Karriere
Prince unterschrieb bereits sehr frĂŒh einen Plattenvertrag bei Warner Bros., und sein DebĂŒtalbum âFor Youâ erschien 1978.
Er war ein Multiinstrumentalist: Oft spielte er alle Instrumente selbst ein â Gitarre, Klavier, Bass, Schlagzeug etc.
In den 1980er Jahren wurde er zu einem globalen Superstar: Alben wie â1999â und insbesondere âPurple Rainâ brachten ihm riesigen Erfolg.
Sein Stil war sehr vielseitig: Er verband Funk, R&B, Rock, Pop, Soul, Jazz und sogar Elemente von Punk und Disco.
Er war auch sehr produktiv: Er grĂŒndete sein eigenes Studio/Label (âPaisley Parkâ) und veröffentlichte viele Alben.
Persönlichkeit & VermÀchtnis
Prince war fĂŒr seine auĂergewöhnliche Arbeitsmoral bekannt.
Er war sehr experimentell â sowohl in seiner Musik als auch in seinem öffentlichen Image (Mode, Gender-Ausdruck, Provokation).
1993 Ă€nderte er seinen Namen zu einem unaussprechlichen Symbol (âThe Love Symbolâ) in einem Konflikt mit Warner Bros. ĂŒber Plattenrechte.
Er beeinflusste zahllose KĂŒnstler und gilt als musikalisches Genie seiner Generation. Seine Songs, sein Songwriting und seine Produktion haben die Popmusik maĂgeblich geprĂ€gt.
SpÀteres Leben & Tod
In den 2000er Jahren veröffentlichte er weiterhin Musik, z. B. das Album âMusicologyâ und spĂ€ter âArt Official Ageâ.
Sein Heimstudio, Paisley Park, war nicht nur sein Studio, sondern auch sein Lebensmittelpunkt.
Prince starb am 21. April 2016 in seinem Zuhause in Chanhassen, Minnesota.
Die Todesursache war eine versehentliche Ăberdosis des Opioids Fentanyl.
Auszeichnungen & Erbe
2024 wurde er posthum in die Songwriters Hall of Fame aufgenommen.
Er gewann sieben Grammy Awards, einen Oscar (fĂŒr âPurple Rainâ) und viele weitere Auszeichnungen.
2004 wurde er in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen.
Sein Einfluss lebt weiter: Sein musikalisches Erbe, sein âVaultâ mit unveröffentlichtem Material und sein Haus âPaisley Parkâ sind heute Teil seines Nachlasses.



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