Ronny Jordan: Get To Grips
Grunddaten
âGet To Gripsâ ist ein Track von Ronny Jordan mit Feature-BeitrĂ€gen von IG Culture â veröffentlicht als Teil der EP âGet To Gripsâ bzw. des Albums âThe Antidoteâ im Jahr 1992.
Der Song kombiniert Jazz-Elemente mit modernen Beats und Rap, was typisch fĂŒr Jordans Stil ist, der sich im Bereich Acid Jazz / Jazz-Fusion bewegt.
IG Culture ist als Gast-Rapper beteiligt und bringt einen Hip-Hop-Einfluss in den Track ein.
Produziert wurde der Song von Ronny Jordan und Longsy D; er enthĂ€lt Samples u. a. von âPapa Was Tooâ (Joe Tex), âThis Cutâs Got Flavorâ (Latee) und âCool and Funkyâ (Ronny Jordan selbst).
Veröffentlichung & Veröffentlichungskontext
Erscheinungsjahr: 1992.
Er gehört zur EP âGet To Gripsâ (ca. 23 Minuten, 5 Tracks) und ist auch auf Ronny Jordans DebĂŒtalbum âThe Antidoteâ enthalten.
Auf dem 12âł-Single-Release gibt es mehrere Versionen/Remixe des StĂŒcks (Album Mix, Cool Mix, Rugged Mix), zusĂ€tzlich zu weiteren Songs wie âFlat Outâ.
Stil & Musik
Get To Grips vereint Jazz-Gitarre mit Hip-Hop/Rap-Beats und einem funky Groove-Charakter â typisch fĂŒr den Acid Jazz der frĂŒhen 90er und Jordans Border-Crossing-Sound zwischen Jazz, Funk, Soul und Hip-Hop.
Der Song spielt mit verschiedenen Remix-Versionen, u. a. erstellt von Louie Vega, was dem Track unterschiedliche Stimmungen (z. B. âCool Mixâ, âRugged Mixâ) verleiht.
Ronny Jordan â Kurzprofil
Ronny Jordan war ein britischer Gitarrist, der besonders in den 1990er-Jahren als SchlĂŒsselartist des Acid Jazz galt und Jazz-Gitarre mit zeitgenössischen Stilen (Hip-Hop, Funk, Dance) verband.
Sein DebĂŒtalbum The Antidote enthĂ€lt u. a. Get To Grips, Blues Grinder und seine bekannte Version von So What.
Jordan beeinflusste mit seiner Musik viele spĂ€teren Jazz-Fusion-Musiker, und Get To Grips gilt als eines seiner frĂŒhen Projekte, das Club- und Jazz-Publikum zugleich ansprach
Youtube
Bio von Ronny Jordan
Ronny Jordan (eigentlich Ronald Laurence Albert Simpson, geb. 29. November 1962 in London, â 13. Januar 2014) war ein britischer Jazzgitarrist, der als einer der prĂ€genden KĂŒnstler der Acid-Jazz-Bewegung der 1990er Jahre gilt.
FrĂŒhes Leben
Aufgewachsen in einer musikalischen Familie in London.
Lernte frĂŒh Gitarre und wurde stark inspiriert von Wes Montgomery, George Benson und Grant Green.
Karriere & Stil
Ronny Jordan wurde Anfang der 1990er bekannt, als Acid Jazz â eine Mischung aus Jazz, Hip-Hop, Funk und Soul â weltweit populĂ€r wurde. Sein Sound war geprĂ€gt von:
Warmem, melodischem E-Gitarren-Ton
Jazz-Harmonik kombiniert mit Hip-Hop-Grooves
Cleanen, rhythmischen Licks und groovigen Riffs
Collabs mit Rap- und R&B-KĂŒnstlern
Sein Durchbruch gelang ihm 1992 mit dem DebĂŒtalbum:
âThe Antidoteâ (1992)
Enthielt u. a. die Highlights:
âSo Whatâ â eine zeitgenössische, stark rezipierte Version des Miles-Davis-Klassikers
âGet To Gripsâ feat. IG Culture
âAfter Hoursâ
Das Album machte ihn international bekannt und fĂŒhrte dazu, dass der Jazz ein neues, jĂŒngeres Publikum bekam.
Weitere wichtige Veröffentlichungen
âThe Quiet Revolutionâ (1993)
âBad Brothersâ (1995)
âLight to Darkâ (2000)
âA Brighter Dayâ (2000) â Grammy-Nominierung in der Kategorie Best Contemporary Jazz Album
âAfter 8â (2004)
Zusammenarbeiten
Ronny Jordan arbeitete u. a. mit:
Guru (Jazzmatazz)
IG Culture
Mos Def
Maceo Parker
Courtney Pine
Sein Gitarrenspiel auf Guruâs Jazzmatazz Vol. 1 (âNo Time to Playâ) machte ihn zusĂ€tzlich weltweit bekannt.
Einfluss & VermÀchtnis
Gilt als einer der wichtigsten Gitarristen der Acid-Jazz-Ăra.
Schlug die BrĂŒcke zwischen klassischem Jazz und moderner urbaner Musik.
Inspiriert noch heute Neo-Soul-, Nu-Jazz- und Hip-Hop-Produzenten.
Tod
Ronny Jordan verstarb im Januar 2014 im Alter von 51 Jahren. Die Todesursache wurde nie öffentlich bestÀtigt.



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