1950 - 1970 · Creedence Clearwater Revival

Lookin' Out My Back Door

Grundlegende Infos Titel: Lookin’ Out My Back Door Band: Creedence Clearwater Revival Album: Cosmo’s Factory (1970) Veröffentlichung: August 1970 (als Single) Autor: John Fogerty Genre: Country Rock / Roots Rock.

Creedence Clearwater Revival: Lookin' Out My Back Door

Grundlegende Infos

Titel: Lookin’ Out My Back Door

Band: Creedence Clearwater Revival

Album: Cosmo’s Factory (1970)

Veröffentlichung: August 1970 (als Single)

Autor: John Fogerty

Genre: Country Rock / Roots Rock

Chart-Erfolg:

#2 in den US-Billboard Hot 100

#1 in Norwegen

Hohe Platzierungen weltweit

Inhalt & Bedeutung

Der Song klingt fröhlich, leichtfüßig und fast wie ein Kinderlied. Viele dachten damals, er sei ein „Drogen-Song“, weil im Text surreale Bilder vorkommen:
Elefanten marschieren,
Dinosaurier,
ein Riesen-Karpfen,
eine Band spielt auf der Straße.

Tatsächlich erklärte John Fogerty, dass er den Song für seinen damals dreijährigen Sohn Forrest schrieb. Die fantasievollen Bilder stammen direkt aus einem Kinderbuch von Dr. Seuss (besonders „And to Think That I Saw It on Mulberry Street“).

Es geht also um kindliche Vorstellungskraft und die Freude am einfachen Leben – nicht um Halluzinationen.

Musikalischer Stil

Starker Country-Einfluss (ungewöhnlich für CCR, die sonst eher im Swamp- oder Southern-Rock-Bereich verortet wurden).


Fröhlicher Zweitakt-Rhythmus mit Akustikgitarre, Bass, Percussion und Steel-Guitar-Anklängen.
Eingängig, locker, sehr radiotauglich.cher Stil.

Musikvideo

Ein ikonisches Promo-Video zeigt John Fogerty entspannt auf einem Sofa mit Akustikgitarre, während er singt – ganz im Stil, den du auch für dein Cover haben wolltest.

Fun Facts

Obwohl viele dachten, es sei ein „Drogenlied“, lachte Fogerty darüber: „Ich schrieb einen verdammten Kinder-Song!“

Der Song war eine leichte Abwechslung auf Cosmo’s Factory, das ansonsten eher harte Rocknummern wie Ramble Tamble oder Run Through the Jungle enthält.

„Lookin’ Out My Back Door“ gehört bis heute zu den meistgespielten CCR-Songs im Radio.

Youtube

Creedence Clearwater Revival – Bandprofil

Bandgründung

Gegründet: 1967 in El Cerrito, Kalifornien, USA

Ursprünge reichen bis in die späten 1950er zurück – zunächst als „The Blue Velvets“, dann als „The Golliwogs“

Der große Durchbruch kam, als sie 1967 den Namen änderten und ihren Stil fanden

Bandmitglieder (klassische Besetzung)

NameFunktion
John Fogerty Geb: Mai 1945 in Berkeley, KalifornienGesang, Leadgitarre, Haupt-Songwriter
Tom Fogerty Geb: November 1941 in Berkeley, Kalifornien Gest: 1990Rhythmusgitarre, Gesang (älterer Bruder von John)
Stu Cook Geb: 25. April 1945 in Oakland, KalifornienBass
Doug Clifford Geb: 24. April 1945 in Palo Alto, KalifornienSchlagzeug

John Fogerty war das kreative Zentrum der Band – verantwortlich für Gesang, Komposition, Arrangements und den unverkennbaren Sound.

Wie entstand der Bandname?

„Creedence Clearwater Revival“ setzt sich aus drei Elementen zusammen:

Creedence – von einem Freund der Band, Credence Newball, der Name wurde leicht verändert (mit zwei „e“).

Clearwater – stammt aus einer Werbekampagne für Bier oder Wasserreinheit, die John gesehen hatte.

Revival – bezog sich auf die „musikalische Wiedergeburt“ der Band nach der Zeit als „The Golliwogs“.

Zusammen bedeutet der Name also etwa:
„Die Wiedergeburt klarer Überzeugung“ – eine Mischung aus Idealismus, Naturbild und Rückbesinnung.

Musikalischer Stil

Genre: Southern Rock, Swamp Rock, Blues Rock, Country Rock, Roots Rock

Merkmale:

Erdiger Sound

Eingängige Gitarrenriffs

Politische und sozialkritische Texte (z. B. „Fortunate Son“)

Americana-Feeling, obwohl die Band aus Kalifornien stammt

Erfolge (1968–1972)

CCR war eine der erfolgreichsten Rockbands der späten 60er und frühen 70er Jahre:

Mehrere Top-10-Hits, darunter:

Bad Moon Rising

Proud Mary

Have You Ever Seen the Rain

Fortunate Son

Down on the Corner

I Heard It Through the Grapevine

Alben:

Bayou Country (1969)

Green River (1969)

Willy and the Poor Boys (1969)

Cosmo’s Factory (1970) – ihr erfolgreichstes Album

Pendulum (1970)

Mardi Gras (1972)

Auflösung & Konflikte

1971: Tom Fogerty verließ die Band wegen Differenzen mit seinem Bruder John

1972: Veröffentlichung von Mardi Gras – nur mäßiger Erfolg, da John den anderen Mitgliedern gleich viel Songwriting abverlangte

Offizielle Auflösung: Oktober 1972

Nach der Trennung war das Verhältnis unter den Bandmitgliedern jahrelang zerrüttet, besonders zwischen John Fogerty und Stu/Doug.

Nach CCR

John Fogerty hatte eine erfolgreiche Solokarriere mit Alben wie Centerfield (1985)

Stu Cook & Doug Clifford gründeten Creedence Clearwater Revisited – spielten Live-Konzerte mit CCR-Songs (aber ohne John)

Vermächtnis

CCR gilt als eine der größten amerikanischen Rockbands

Ihre Songs sind fester Bestandteil der US-amerikanischen Popkultur

Wurden 1993 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen – John Fogerty spielte dort, aber verweigerte die Zusammenarbeit mit den anderen Mitgliedern