1981 - 1990 · Dave Stewart feat. Candy Dulfer

Lily Was Here

)Instrumentalstück – kein GesangGenre: Smooth Jazz / Funk / Pop / SoundtrackLänge: ca. 4:20 MinutenAlbum: Soundtrack zum niederländischen Film „De Kassière“ (engl.

Dave Stewart feat. Candy Dulfer: Lily Was Here

Allgemeine Infos

Veröffentlicht: 1989
Komponist & Produzent: Dave Stewart (bekannt durch Eurythmics)
Saxophon: Candy Dulfer (damals 19 Jahre alt!)
Instrumentalstück – kein Gesang
Genre: Smooth Jazz / Funk / Pop / Soundtrack
Länge: ca. 4:20 Minuten
Album: Soundtrack zum niederländischen Film „De Kassière“ (engl. Lily Was Here)

Hintergrund / Entstehung

Der Song wurde ursprünglich als Filmmusik geschrieben.

Der Film erzählt die Geschichte von Lily, einer jungen Frau, die in die Kriminalität abrutscht.

Die emotionale, verträumte Melodie des Songs spiegelt Lilys Zerrissenheit und Einsamkeit.

Obwohl als Filmmusik gedacht, wurde der Song ein eigenständiger Radio-Hit – ein Zufallserfolg.

Charts & Erfolge

Der Song wurde über eine Million Mal verkauft

Candy Dulfer wurde durch dieses Stück international berühmt

Musikalischer Stil

Melancholisches, aber funky Instrumentalstück

Hauptthema: Saxophonlinie, weich und gleichzeitig voller Spannung

Gitarre: Dave Stewarts cleanes, bluesiges Spiel im Hintergrund

Klangbild: Minimalistisch, atmosphärisch, gefühlvoll

Kombination aus Jazz, Pop & Cinematic Sound

Bedeutung für die Künstler

Dave Stewart:

Zeigte, dass er auch ohne Eurythmics erfolgreich sein kann

Beweist sein Können als Produzent & Filmkomponist

Candy Dulfer:

Wurde durch diesen Song über Nacht berühmt

Startschuss für ihre internationale Karriere als Jazz- und Funk-Saxophonistin

Trivia & Wissenswertes

Das Stück wurde später mehrfach gecovert

Es existieren verschiedene Live-Versionen, u.a. mit Candy Dulfer und ihrem Vater Hans Dulfer

„Lily Was Here“ wird oft als einer der einflussreichsten Saxophon-Pop-Instrumentals der späten 80er genannt

Häufig in Filmen, Serien und Radioprogrammen verwendet – besonders in nostalgischen oder dramatischen Momenten

Fazit

„Lily Was Here“ ist:

Bis heute ein Favorit für Smooth Jazz- und Lounge-Playlists

Ein emotionales, eingängiges Instrumental

Ein Meilenstein für weibliche Musikerinnen im Jazz/Pop

Einer der seltenen Songs, der Filmmusik, Radiohit und Kunst vereint

Youtube

Candy Dulfer – Biografie

Geboren: 19. September 1969

Geburtsort: Amsterdam, Niederlande

Vollständiger Name: Candy Dulfer

Instrument: Altsaxophon

Vater: Hans Dulfer – bekannter Jazzsaxophonist

Begann bereits mit 6 Jahren Saxophon zu spielen

Gründete mit 14 Jahren ihre erste Band: Funky Stuff

Durchbruch

1989: Internationaler Durchbruch mit dem Song
„Lily Was Here“ (mit Dave Stewart, Eurythmics)

Riesenerfolg in Europa & USA, machte sie zur gefragten Künstlerin

Zusammenarbeit mit Stars

Candy Dulfer spielte mit einer beeindruckenden Liste an Künstlern:

KünstlerBeitrag
PrinceTourte mit ihm, spielte auf Graffiti Bridge, Partyman, „My Summertime Thang“
Van MorrisonSaxophonistin auf mehreren Alben
Maceo ParkerGemeinsame Auftritte – Funk-Legende
Pink FloydGast bei Live-Auftritten
Dave StewartMit ihm begann ihre internationale Karriere
Aretha Franklin, Beyoncé, Blondie, Lionel Richie, Alan ParsonsAufnahmen & Live-Sessions

Erfolge & Anerkennung

Zahlreiche Gold- & Platinplatten

Grammy-nominiert

Mehrfach ausgezeichnet in den Billboard Jazz Charts

Gastgeberin einer eigenen Musik-Talkshow im niederländischen Fernsehen

Anerkannt für ihren modernen, weiblichen Jazzstil mit Pop-Appeal

Persönliches

Sie lebt in den Niederlanden

Engagiert sich für Nachwuchsmusiker:innen

Stark involviert in Live-Musik, Festivals, Musikvermittlung

Bleibt ihrer Heimat Amsterdam treu, obwohl sie weltweit tourt

Dave Stewart – Biografie

Vollständiger Name: David Allan Stewart

Geboren: 9. September 1952

Geburtsort: Sunderland, England

Spielte als Kind Gitarre, war stark beeinflusst von Folk, Blues und Rockmusik

Zog in den 1970ern nach London – Zentrum der britischen Musikszene

Musikalischer Durchbruch – Eurythmics

Gründete mit Annie Lennox die Band Eurythmics (1980), nach der Auflösung ihrer vorherigen Band The Tourists

Kombination aus elektronischem Pop, Soul und Rock

Stewart war Gitarrist, Produzent, Komponist und Soundtüftler, Lennox die Stimme & Frontfrau

Solo & Produktionen

Nach dem Ende von Eurythmics (Ende der 80er, Reunions später), entwickelte sich Dave Stewart zu einem weltweit gefragten Produzenten, Komponisten und Musiker

Zusammenarbeit mit:

Mick Jagger (SuperHeavy, 2011)

Tom Petty

Stevie Nicks

Candy DulferLily Was Here (1989)

Bono & The Edge

Er ist bekannt für seine experimentellen Klangwelten, die oft Pop, Rock und elektronische Musik verbinden.

Film, Kunst & Business

Schrieb Soundtracks für Filme und Serien

Regisseur von Musikdokus

Gründete mehrere Plattenfirmen & kreative Studios

Schrieb Bücher über Kreativität und Musikbusiness

Initiator des „Dave Stewart Entertainment“-Netzwerks

Stil & Markenzeichen

Multitalent: Produzent, Gitarrist, Komponist, Klangvisionär

Soundtüftler: Früh ein Pionier elektronischer Musikproduktion

Visuell stark: Arbeitete oft mit starken visuellen Konzepten und Videos

Markanter Look: Sonnenbrille, Anzug, Gitarre – lässig & elegant zugleich

Persönliches

Mehrfach verheiratet, hat mehrere Kinder

Engagiert sich in kreativen Bildungsprojekten

Lebt teils in London, teils in Los Angeles

Verbindet Kunst, Musik und Technik in vielen Projekten

Auszeichnungen & Ehrungen

Grammy Awards, BRIT Awards, Ivor Novello Awards

Aufnahme in die UK Music Hall of Fame (mit Annie Lennox)

2020: Rock and Roll Hall of Fame (als Eurythmics)

Fazit

Dave Stewart ist:

Einer der vielseitigsten Produzenten & Musiker der 1980er–2000er

Hinter den Kulissen ein Genie, das Stars zum Leuchten bringt

Mit Eurythmics ein Pop-Pionier, als Solokünstler und Produzent ein Kreativkraftwerk