„Hush“ wurde 1967 vom amerikanischen Songwriter Joe South geschrieben. Die erste Version kam von Billy Joe Royal.
Erst Deep Purple machten daraus 1968 einen explosiven Psychedelic-/Hardrock-Hit.
Die berühmte Deep-Purple-Version
Der Song erschien auf dem Debütalbum:
Shades of Deep Purple (1968)
Damals bestand die Band noch aus der sogenannten Mark-I-Besetzung:
Rod Evans – Gesang
Ritchie Blackmore – Gitarre
Jon Lord – Hammond-Orgel
Nick Simper – Bass
Ian Paice – Drums
Das ist also die Zeit vor Ian Gillan und den ganz großen Hardrock-Alben wie Machine Head.
Der Sound von „Hush“
Der Song ist eine Mischung aus:
Psychedelic Rock
frühem Hard Rock
Garage Rock
Hammond-Organ-Sound der 60er
Besonders legendär:
die aggressive Hammond-Orgel von Jon Lord
Blackmores fuzzige Gitarrenriffs
der treibende Groove
Der Song klingt wild, roh und hypnotisch.
Worum geht’s im Text?
„Hush“ handelt von einer Frau, die den Sänger völlig verrückt macht.
Der Refrain:
“Hush, hush
I thought I heard her calling my name now…”
Es geht um:
Verlangen
Obsession
psychischen Ausnahmezustand
psychedelische Verwirrung
Typisch 60s-Vibe.
Riesenerfolg
„Hush“ war der erste große Hit von Deep Purple.
Chart-Erfolge:
USA Billboard Hot 100: Platz 4
Kanada: Platz 2
Internationaler Durchbruch für die Band
In Europa wurde der Song später noch populärer durch die legendären Live-Versionen.
Youtube
Bio von Deep Purple
Deep Purple ist eine britische Rockband, die 1968 gegründet wurde und als einer der Pioniere des Hard Rock und frühen Heavy Metal gilt. Mit mehr als 100 Millionen verkauften Alben und einer über fünf Jahrzehnte währenden Karriere zählen sie zu den einflussreichsten Gruppen der Rockgeschichte.
Zentrale Fakten
Gründung: 1968 in Hertford, England
Bekannte Mitglieder (MK II): Ian Gillan, Ritchie Blackmore, Jon Lord, Roger Glover, Ian Paice
Verkaufte Tonträger: Über 100 Millionen weltweit
Rock and Roll Hall of Fame: Aufnahme 2016
Aktuelles Album: “=1” (2024, Produktion von Bob Ezrin)
Frühe Jahre und Stilprägung
Ursprünglich aus der britischen Underground-Szene hervorgegangen, verband Deep Purple Einflüsse aus Blues, Psychedelic Rock und klassischer Musik zu einem unverwechselbaren, riffbetonten Sound. Die 1970er-Jahre-Besetzung mit Gillan, Blackmore, Glover, Paice und Lord gilt als die prägende Phase, in der Alben wie Deep Purple in Rock (1970) und Machine Head (1972) entstanden. Der Welthit “Smoke on the Water” wurde zum Synonym für Rockgitarrenriffs.
Bedeutende Veröffentlichungen
Das Live-Album Made in Japan (1972) zählt zu den meistgefeierten Konzertaufnahmen aller Zeiten und erschien 2025 in einer aufwendig remasterten “Super Deluxe Edition” mit neuen Stereo- und Dolby-Atmos-Mixen von Steven Wilson. In jüngerer Zeit veröffentlichte die Band mit Now What?! (2013), inFinite (2017) und Whoosh! (2020) eine von Kritik und Fans gleichermaßen geschätzte Trilogie.
Gegenwart und Tourneen
Aktuell besteht Deep Purple aus Ian Gillan, Roger Glover, Ian Paice, Don Airey und Simon McBride. Nach der Veröffentlichung von * = 1* (2024) setzte die Band ihre weltweiten Tourneen fort, darunter eine große Asien-Show 2025 in Kuala Lumpur und eine Nordamerika-Tour 2026 gemeinsam mit Kansas. Die Gruppe bleibt bekannt für energiegeladene Live-Auftritte und ihre Fähigkeit, klassische Härte mit zeitgenössischem Sound zu verbinden.