1991 - 2001 · Georg Benson

The Ghetto

Grunddaten Titel: The Ghetto Interpret: George Benson Album: Absolute Benson Veröffentlichung: 23. Mai 2000 Länge: ca.Die erste Version erschien 1969 auf dem Album Everything Is Everything.

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Grunddaten

Titel: The Ghetto

Interpret: George Benson

Album: Absolute Benson

Veröffentlichung: 23. Mai 2000

Länge: ca. 4:56 Minuten

Tempo: etwa 112 BPM

Tonart: F♯-Dur

Genre: Jazz, Soul, Funk / Latin-Jazz-Einflüsse

Ursprung des Songs

Der Song wurde ursprünglich von Donny Hathaway und Leroy Hutson geschrieben.
Die erste Version erschien 1969 auf dem Album Everything Is Everything.

Die ursprüngliche Version:

war über 6 Minuten lang

hatte Afro-Cuban-Rhythmen mit Congas

enthielt Straßen-Soundeffekte (Gespräche, Baby-Weinen)

bestand größtenteils aus Instrumental-Grooves mit kurzen Gesangs-Adlibs.

Der Song beschreibt musikalisch das Leben im Ghetto und gilt als sozialbewusste Soul-Jazz-Komposition.

George Bensons Version (2000)

Bei der Version von George Benson handelt es sich um eine modernere Jazz-Funk-Interpretation.

Musiker in der Aufnahme

George Benson – Gesang & Gitarre

Joe Sample – Synthesizer / Keyboards

Carlos Henriquez – Bass

Vidal Davis – Schlagzeug

Luisito Quintero – Percussion

Background-Vocals u. a.:

Lisa Fischer

Roy Ayers

La India

Produziert wurde die Aufnahme u. a. von Louie Vega und Kenny ‘Dope’ Gonzalez.

Musikalischer Stil

Die Benson-Version verbindet mehrere Elemente:

Smooth-Jazz-Gitarrenspiel (typisch für Benson)

Latin-Percussion und Funk-Groove

Call-and-Response-Gesang („The ghetto…“)

Club-/Acid-Jazz-Einflüsse der späten 1990er

Das Ergebnis ist tanzbarer Jazz-Funk, der deutlich moderner klingt als die 1969-Originalversion.

Bekannte Verwendung

Der Song wurde später auch in Soundtracks verwendet, z. B. im Film
The Intouchables („Ziemlich beste Freunde“), wodurch er noch einmal populär wurde.

Text / Inhalt

Der Text ist minimalistisch. Immer wieder wird die Phrase „The Ghetto“ wiederholt, begleitet von improvisierten Soul-Gesangseinwürfen.

Der Fokus liegt eher auf Groove und Atmosphäre als auf einer erzählenden Story.

Kurz gesagt:
„The Ghetto“ ist ein berühmter Soul-Jazz-Groove aus den späten 1960ern, den George Benson 2000 als moderne Smooth-Jazz-Version neu interpretiert hat.

Youtube

Bio von Georg Benson

George Benson (22. März 1943 in Pittsburgh, Pennsylvania, United States) ist ein amerikanischer Jazz-Gitarrist, Sänger und Songwriter. Er gehört zu den erfolgreichsten Musikern, die Jazz, Soul, R&B und Pop miteinander verbunden haben.

Frühes Leben

George Benson wuchs in einfachen Verhältnissen in Pittsburgh auf.

Schon mit 8 Jahren trat er als Sänger in Clubs auf.

Mit 10 Jahren nahm er seine erste Single auf: She Makes Me Mad (1953).

Als Teenager lernte er intensiv Jazzgitarre und wurde stark beeinflusst von Gitarristen wie Wes Montgomery und Charlie Christian.

Karrierebeginn (1960er)

In den 1960er-Jahren wurde Benson zuerst als reiner Jazzgitarrist bekannt.

Wichtige Stationen:

spielte in der Band des Organisten Jack McDuff

veröffentlichte sein erstes Album The New Boss Guitar of George Benson (1964)

Sein Stil kombinierte:

Bebop-Jazz

Blues

Soul-Grooves

Durchbruch (1970er)

Der internationale Durchbruch kam mit dem Album

Breezin’ (1976)

Highlights daraus:

This Masquerade

Breezin’

Das Album gewann mehrere Grammys und machte Benson auch als Sänger weltberühmt.

Pop-Superstar (1980er)

1980 erschien sein größter kommerzieller Erfolg:

Give Me the Night

Produziert von Quincy Jones.

Bekannte Songs daraus:

Give Me the Night

Love X Love

Der Song Turn Your Love Around wurde ebenfalls ein großer Hit.

Besonderheiten seines Stils

George Benson ist bekannt für:

virtuoses Jazzgitarrenspiel

Scat-Singen parallel zu Gitarrensoli

Mischung aus Jazz, Funk, Soul und Pop

Dieses Mitsingen der Gitarrenlinien wurde zu seinem Markenzeichen.

Erfolge

10 Grammy Awards

über 30 Studioalben

Millionen verkaufte Tonträger weltweit

Spätere Karriere

Auch nach den großen Pop-Hits blieb Benson aktiv. Spätere bekannte Werke:

Absolute Benson (2000)

Guitar Man (2011)

Er tourt bis heute regelmäßig weltweit.

Kurz gesagt:
George Benson ist einer der wenigen Musiker, die Jazz-Virtuosität mit Pop-Erfolg verbinden konnten und gilt als einer der größten Jazzgitarristen der modernen Musikgeschichte.