Grunddaten
Titel: The Ghetto
Interpret: George Benson
Album: Absolute Benson
Veröffentlichung: 23. Mai 2000
Länge: ca. 4:56 Minuten
Tempo: etwa 112 BPM
Tonart: F♯-Dur
Genre: Jazz, Soul, Funk / Latin-Jazz-Einflüsse
Ursprung des Songs
Der Song wurde ursprünglich von Donny Hathaway und Leroy Hutson geschrieben.
Die erste Version erschien 1969 auf dem Album Everything Is Everything.
Die ursprüngliche Version:
war über 6 Minuten lang
hatte Afro-Cuban-Rhythmen mit Congas
enthielt Straßen-Soundeffekte (Gespräche, Baby-Weinen)
bestand größtenteils aus Instrumental-Grooves mit kurzen Gesangs-Adlibs.
Der Song beschreibt musikalisch das Leben im Ghetto und gilt als sozialbewusste Soul-Jazz-Komposition.
George Bensons Version (2000)
Bei der Version von George Benson handelt es sich um eine modernere Jazz-Funk-Interpretation.
Musiker in der Aufnahme
George Benson – Gesang & Gitarre
Joe Sample – Synthesizer / Keyboards
Carlos Henriquez – Bass
Vidal Davis – Schlagzeug
Luisito Quintero – Percussion
Background-Vocals u. a.:
Lisa Fischer
Roy Ayers
La India
Produziert wurde die Aufnahme u. a. von Louie Vega und Kenny ‘Dope’ Gonzalez.
Musikalischer Stil
Die Benson-Version verbindet mehrere Elemente:
Smooth-Jazz-Gitarrenspiel (typisch für Benson)
Latin-Percussion und Funk-Groove
Call-and-Response-Gesang („The ghetto…“)
Club-/Acid-Jazz-Einflüsse der späten 1990er
Das Ergebnis ist tanzbarer Jazz-Funk, der deutlich moderner klingt als die 1969-Originalversion.
Bekannte Verwendung
Der Song wurde später auch in Soundtracks verwendet, z. B. im Film
The Intouchables („Ziemlich beste Freunde“), wodurch er noch einmal populär wurde.
Text / Inhalt
Der Text ist minimalistisch. Immer wieder wird die Phrase „The Ghetto“ wiederholt, begleitet von improvisierten Soul-Gesangseinwürfen.
Der Fokus liegt eher auf Groove und Atmosphäre als auf einer erzählenden Story.
Kurz gesagt:
„The Ghetto“ ist ein berühmter Soul-Jazz-Groove aus den späten 1960ern, den George Benson 2000 als moderne Smooth-Jazz-Version neu interpretiert hat.
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Bio von Georg Benson
George Benson (22. März 1943 in Pittsburgh, Pennsylvania, United States) ist ein amerikanischer Jazz-Gitarrist, Sänger und Songwriter. Er gehört zu den erfolgreichsten Musikern, die Jazz, Soul, R&B und Pop miteinander verbunden haben.
Frühes Leben
George Benson wuchs in einfachen Verhältnissen in Pittsburgh auf.
Schon mit 8 Jahren trat er als Sänger in Clubs auf.
Mit 10 Jahren nahm er seine erste Single auf: She Makes Me Mad (1953).
Als Teenager lernte er intensiv Jazzgitarre und wurde stark beeinflusst von Gitarristen wie Wes Montgomery und Charlie Christian.
Karrierebeginn (1960er)
In den 1960er-Jahren wurde Benson zuerst als reiner Jazzgitarrist bekannt.
Wichtige Stationen:
spielte in der Band des Organisten Jack McDuff
veröffentlichte sein erstes Album The New Boss Guitar of George Benson (1964)
Sein Stil kombinierte:
Bebop-Jazz
Blues
Soul-Grooves
Durchbruch (1970er)
Der internationale Durchbruch kam mit dem Album
Breezin’ (1976)
Highlights daraus:
This Masquerade
Breezin’
Das Album gewann mehrere Grammys und machte Benson auch als Sänger weltberühmt.
Pop-Superstar (1980er)
1980 erschien sein größter kommerzieller Erfolg:
Give Me the Night
Produziert von Quincy Jones.
Bekannte Songs daraus:
Give Me the Night
Love X Love
Der Song Turn Your Love Around wurde ebenfalls ein großer Hit.
Besonderheiten seines Stils
George Benson ist bekannt für:
virtuoses Jazzgitarrenspiel
Scat-Singen parallel zu Gitarrensoli
Mischung aus Jazz, Funk, Soul und Pop
Dieses Mitsingen der Gitarrenlinien wurde zu seinem Markenzeichen.
Erfolge
10 Grammy Awards
über 30 Studioalben
Millionen verkaufte Tonträger weltweit
Spätere Karriere
Auch nach den großen Pop-Hits blieb Benson aktiv. Spätere bekannte Werke:
Absolute Benson (2000)
Guitar Man (2011)
Er tourt bis heute regelmäßig weltweit.
Kurz gesagt:
George Benson ist einer der wenigen Musiker, die Jazz-Virtuosität mit Pop-Erfolg verbinden konnten und gilt als einer der größten Jazzgitarristen der modernen Musikgeschichte.