1981 - 1990 · Grace Jones

Slave to the Rhythm

Titel & Veröffentlichung Titel: Slave to the Rhythm (auf dem Album als *„Ladies and Gentlemen: Miss Grace Jones“ gelistet) Künstlerin: Grace Jones Veröffentlichung: Single im Oktober 1985; Album Slave to the Rhythm.

Grace Jones: Slave to the Rhythm

Titel & Veröffentlichung

Titel: Slave to the Rhythm (auf dem Album als *„Ladies and Gentlemen: Miss Grace Jones“ gelistet)

Künstlerin: Grace Jones

Veröffentlichung: Single im Oktober 1985; Album Slave to the Rhythm erschien kurz darauf

Songwriting & Produktion

Komponisten: Bruce Woolley, Simon Darlow, Stephen Lipson, Trevor Horn

Produzent: Trevor Horn (mit Stephen Lipson)

Ursprünglich für Frankie Goes to Hollywood gedacht, wurde der Song letztlich Grace Jones angeboten, die ihn durch ihre Interpretation prägte

Albumkonzept

Der Titeltrack ist Zentrum eines Konzeptalbums, bestehend aus acht radikal unterschiedlichen Interpretationen desselben Songs

Das Album enthält Interview-Samples mit Grace Jones (geführt von Paul Morley) sowie Voice-over-Verweise von dem Schauspieler Ian McShane

Produktionskosten: rekordverdächtiger Aufwand (~385.000 USD) durch viele Versionen und aufwändige Technik wie Synclavier

Chartplatzierungen & Rezeption

UK Singles Chart: Platz 12 – einer ihrer größten Charterfolge

US Billboard Dance Club: Platz 1 – besonders beliebt in Clubs, obwohl er Hot 100 verpasste

Top‑10-Platzierungen in Deutschland, Österreich, Italien, Niederlande, Neuseeland & Belgien

Gekürt von The Face zum besten Song des Jahres 1985

Themen & Symbolik

Die Lyrics verhandeln die Spannung zwischen musikalischer Hingabe und Ausbeutung – metaphorisch die „Sklaverei“ an Rhythmus, Karriere und Musikindustrie Zeitlupe

Grace Jones inszeniert sich selbst im Song als teilnehmernde Subjekt– Objekt, voller Selbstbewusstsein, Gender-Nonkonformität und Persona-Control

Live & Legacy

2012: Grace Jones performte Slave to the Rhythm live bei Queen Elizabeth II’s Diamond Jubilee, während sie Hula-Hoop tanzte

Auch in ihrer aktuellen Bühnenshow tritt sie mit aufwendigen Performances auf, inklusive Hula-Hoop-Elementen und visueller Kunst – stets ein Statement

Fazit

“Slave to the Rhythm” ist weit mehr als ein Hit – es ist ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk. Grace Jones definiert darin ihr Image, ihre künstlerische Autonomie und ihren rebellisch-stilisierten Pop auf eine Weise, die bis heute nachhallt.

Möchtest du mehr über bestimmte Versionen, Instrumentierung, Live-Auftritte oder Einflüsse erfahren? Sag einfach Bescheid!

Youtube

Bio – David Bowie

Geburtsname: David Robert Jones
Geboren: 8. Januar 1947, Brixton, London, England
Gestorben: 10. Januar 2016, New York City, USA
Berufe: Musiker, Sänger, Schauspieler, Produzent
Genres: Glam Rock, Art Rock, Pop, Soul, Electronic, Experimental, Industrial

Frühe Jahre

David Bowie wuchs in bescheidenen Verhältnissen in Süd-London auf. Schon früh zeigte er Interesse an Musik und Kunst. Mit 15 Jahren änderte er seinen Namen von David Jones zu David Bowie, um nicht mit dem Monkees-Mitglied Davy Jones verwechselt zu werden.

Durchbruch & Ziggy Stardust (1972)

Bowie wurde international bekannt mit dem bahnbrechenden Konzeptalbum:

„The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars“
→ Er erschuf die Figur Ziggy Stardust, einen androgyner Alien-Rockstar – ein Meilenstein des Glam Rock.

Er wurde zur kulturellen Ikone: provozierend, stilbildend, visionär.

Ständige Neuerfindung

Bowie war bekannt für seine Fähigkeit, sich musikalisch und visuell immer wieder neu zu erfinden:

ÄraStil / Persona
Ziggy StardustGlam-Rock, androgyn
Aladdin SaneGlitzernd, dekadent
Thin White DukeKühler, eleganter Soul/Art-Rock
Berlin-TrilogieExperimentell, elektronisch
80er-PopstarMainstream-Hits, Fashion
Spätere WerkeAvantgarde, Jazz, Industrial

Meilensteine der Diskografie

Space Oddity (1969)

Hunky Dory (1971)

Ziggy Stardust (1972)

Diamond Dogs (1974)

Young Americans (1975)

Heroes (1977, Teil der Berlin-Trilogie mit Brian Eno)

Let’s Dance (1983)

Earthling (1997)

The Next Day (2013)

★ (Blackstar) (2016) – erschien zwei Tage vor seinem Tod

Privatleben

Erste Ehe mit Angie Bowie (1970–1980), ein Sohn: Duncan Jones (Regisseur von „Moon“)

Zweite Ehe mit Iman, somalisch-US-amerikanisches Supermodel (1992–2016)
Gemeinsame Tochter: Alexandria Zahra Jones

Tod und Vermächtnis

Bowie starb am 10. Januar 2016 an Leberkrebs, den er geheim gehalten hatte.

Sein letztes Album Blackstar gilt als Abschiedswerk – voller Symbole, Dunkelheit und Würde.

Weltweit trauerten Fans, Musiker und Künstler.

Erbe & Einfluss

David Bowie gilt als:

Stil-Ikone, Innovator und musikalischer Visionär

Einfluss auf: Madonna, Lady Gaga, Nirvana, Radiohead, Arctic Monkeys, The Killers u.v.m.

Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame (1996)

Verkauft weltweit über 140 Millionen Tonträger