Ian Paice – Das Drumsolo
Warum gilt es als eines der besten überhaupt?
Technisch höchst anspruchsvoll: Präzision, Speed, Ghost Notes
Polyrhythmik & Dynamik – spielt mit Spannung und Lautstärke
Einfluss aus Jazz, Swing und Rock
Kein reines „Trommel-Gewitter“, sondern musikalisch strukturiert
Live-Highlights:
Made in Japan (1972) – episch, meist 8–12 Minuten
California Jam (1974) – ebenfalls spektakulär
Oft beginnt er mit einfachen Figuren und steigert sich zu wilden, teils wirbelartigen Orkanen
Besonderes Merkmal:
Paice benutzt nur eine Bassdrum (kein Double Bass!), spielt aber blitzschnelle Figuren, die oft wie Double Bass klingen – reine Fußtechnik und Timing
Warum ist es legendär?
Viele Schlagzeuger nennen es eine „Lehrstunde in Power und Präzision“
Nicht überladen, sondern elegant und „groovend“
Wurde zum Maßstab für viele Rockdrummer der 70er & 80er (z. B. Lars Ulrich, Mike Portnoy, Dave Lombardo inspiriert)
Fun Facts
Ian Paice ist der einzige Deep-Purple-Musiker, der in jeder Besetzung der Band dabei war
Er ist Linkshänder, spielt aber ein Rechtshänder-Setup – ungewöhnlich und technisch sehr anspruchsvoll
„The Mule“ war nie ein Single-Hit, wurde aber live zum Fanfavorit