1981 - 1990 · Maceo Parker

Children’s World

Allgemeine Informationen Titel: Children’s World Komponist und Produzent: Maceo Parker Genre: Soul-Jazz / Jazz-Funk, mit gefühlvollem Groove und introspektiver Stimmung Veröffentlichungen Erschien erstmals 1990 auf dem.

Maceo Parker: Children’s World

Allgemeine Informationen

Titel: Children’s World

Komponist und Produzent: Maceo Parker

Genre: Soul-Jazz / Jazz-Funk, mit gefühlvollem Groove und introspektiver Stimmung

Veröffentlichungen

Erschien erstmals 1990 auf dem Album „Roots Revisited“, veröffentlicht vom Label Minor Music

Später auch live dokumentiert auf „Life on Planet Groove“ (1992), aufgenommen im Kölner Stadtgarten im März 1992

Songlänge & Tempo

Studio-Version: ca. 10:49 Minuten auf Roots Revisited

Live-Version: etwa 6:21 Minuten auf Life on Planet Groove

Tempo rund 143 BPM, spielt in Tonart E♭m sowie verwandten Moll-Akkorden

Stil & Arrangement

Stilistisch eher eine ruhige, emotionale Soul-Jazz-Ballade, abweichend vom typischen Funksound Parker’s

Arrangement-Highlights:

Don Pullen am Hammond-Orgel sorgt für eine düstere, fast meditative Atmosphäre

Rodney Jones zarte Gitarrenakkorde unterstützen die Stimmung

Maceo Parker setzt sein Saxophon sehr gezielt ein—ausdrucksstark und niemals übertrieben

In der Live-Version ergänzt Kym Mazelle vokal, und Candy Dulfer sowie Fred Wesley spielen mit Horn-Parts

Kritische Beurteilung & Bedeutung

Laut Sputnikmusic gilt Children’s World als einer der emotionale Höhepunkte auf Roots Revisited, wo Parker sein Gefühl am besten ausdrücke und sein Saxophonspiel besonders wirkt

Der Song stellt eine ruhige, soul-lastige Ausnahme im ansonsten funk-orientierten Repertoire Peter’s dar und zeigt seine Vielseitigkeit als Künstler

Band & Mitmusiker

Roots Revisited (Studio, 1990)

Maceo Parker – Saxophon, Piano, Orgel

Fred Wesley – Posaune

Pee Wee Ellis – Tenor-Saxophon

Don Pullen – Hammond-Orgel

Rodney Jones – Gitarre

Bill Stewart – Schlagzeug

Bootsy Collins – Bass/Gitarre (im Album, nicht unbedingt bei diesem Track)

Life on Planet Groove (Live, 1992)

Kenwood Dennard (Schlagzeug) u.a.

Dazu kommen:

Candy Dulfer (Alt-Saxophon),

Kym Mazelle (Gesang),

Larry Goldings (Orgel),

Rodney Jones (Gitarre),

Youtube

Bio – Maceo Parker

Voller Name:

Maceo Parker

Geboren

14. Februar 1943 in Kinston, North Carolina, USA

Instrument

Alt- und Tenorsaxophon, gelegentlich auch Flöte und Gesang

Frühes Leben & musikalischer Start

Wuchs in einer musikalischen Familie auf:

  • Seine Mutter spielte Klavier, der Vater war Sänger, sein Onkel spielte im Jazz-Orchester.

Schon früh beeinflusst von Jazz, R&B und Gospel

Studierte Musik an der North Carolina A&T State University

Karrierebeginn mit James Brown

1964: Wird von James Brown engagiert – gemeinsam mit seinem Bruder Melvin Parker (Schlagzeug)

Spielt eine Schlüsselrolle in der legendären J.B.’s Horn Section

War entscheidend an der Entstehung des Funk-Sounds beteiligt

Berühmte James-Brown-Songs mit Maceo:

„Papa’s Got a Brand New Bag“

„Cold Sweat“

„I Got You (I Feel Good)“

„Sex Machine“

„Give It Up or Turnit a Loose“

Zusammenarbeit mit anderen Funk-Legenden

Nach Konflikten mit James Brown verließ er zeitweise die Band – kehrte jedoch mehrfach zurück.

Spätere Projekte

Parliament-Funkadelic (mit George Clinton)

Bootsy’s Rubber Band (mit Bootsy Collins)

Zusammenarbeit mit Prince, Ray Charles, Keith Richards, Red Hot Chili Peppers u. v. a.

Solokarriere

Startete ab 1989 erfolgreich als Solokünstler

Stil: Mischung aus Funk, Soul, Jazz und R&B

Markenzeichen: Funkige Grooves, Jazz-Improvisationen und Publikumseinbindung („We love you!“)

Wichtige Alben:

Roots Revisited (1990)

Mo’ Roots (1991)

Life on Planet Groove (1992, Livealbum)

Dial: M-A-C-E-O (2000)

Soul Classics (2012)

Stil & Einfluss

Energiegeladen, rhythmisch präzise, humorvoll

Kombiniert technische Virtuosität mit Publikumsnähe

Stark beeinflusst von Ray Charles, Cannonball Adderley, aber auch James Brown

Ehrungen & Vermächtnis

Gilt als Funk-Ikone und einer der einflussreichsten Saxophonisten des 20. Jahrhunderts

Ehrenmitglied an vielen Hochschulen und Musikinstitutionen

Einflussreich für viele Funk-, Jazz- und Hip-Hop-Künstler

Tourt bis heute regelmäßig, auch in Europa