Veröffentlichung
Album: In Search of the Lost Chord
Erscheinungsdatum Album (UK & USA): 26. Juli 1968
Single (Ride My See-Saw): 13. Oktober 1968 (UK) / November 1968 (USA)
Label: Deram (eine Decca-Tochter)
Besetzung (Line-up 1968)
Justin Hayward – Leadgitarre, Gesang
John Lodge – Bass, Leadgesang auf „Ride My See-Saw“
Ray Thomas – Flöte, Gesang, Percussion
Mike Pinder – Mellotron, Keyboards, Gesang
Graeme Edge – Schlagzeug, Percussion, Spoken Word („Departure“)7
Chart-Erfolge
UK Singles Chart: Platz 42
USA Billboard Hot 100: Platz 61
Kanada (RPM Top Singles): Platz 28
Sonstiges
War die zweite Single aus dem Album In Search of the Lost Chord.
„Ride My See-Saw“ wurde später auch auf mehreren Kompilationen veröffentlicht, z. B. This Is The Moody Blues (1974).
Oft als Konzert-Opener der Band gespielt – wegen seines energiegeladenen Charakters.
„Departure“ + „Ride My See-Saw“ bilden zusammen den kraftvollen Einstieg in das Konzeptalbum, das eine spirituelle Suche darstellt.
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Bio von Moody Blues
Entstehung & Gründung
Gegründet 1964 in Birmingham (England).
Ursprüngliche Mitglieder:
Denny Laine (Gitarre, Gesang)
Ray Thomas (Flöte, Gesang)
Mike Pinder (Keyboards, Mellotron, Gesang)
Clint Warwick (Bass)
Graeme Edge (Schlagzeug)
1964: Erste Single „Steal Your Heart Away“ (Decca).
1964/65: Großer Hit mit „Go Now“ (UK #1, USA #10) – damals noch Blues/R&B-orientiert.
Erste Phase geprägt von Rhythm’n’Blues und Beat-Musik.
Nach ausbleibendem Erfolg verließen Laine und Warwick 1966 die Band.
Neuformierung & Durchbruch (1966–1970)
Neue Mitglieder:
Justin Hayward (Gitarre, Gesang, Songwriting)
John Lodge (Bass, Gesang, Songwriting)
Mit ihnen begann der Stilwandel hin zu Progressive Rock mit orchestralen Elementen.
1967: Album „Days of Future Passed“ – mit London Festival Orchestra.
Enthält den Welthit „Nights in White Satin“ (Justin Hayward).
Gilt als eines der ersten großen Progressive-Rock-Konzeptalben.
Späte 1960er: Alben wie
„In Search of the Lost Chord“ (1968)
„On the Threshold of a Dream“ (1969)
„To Our Children’s Children’s Children“ (1969)
„A Question of Balance“ (1970)
„Every Good Boy Deserves Favour“ (1971)
„Seventh Sojourn“ (1972)
Diese Phase machte sie zu Pionieren des Symphonic Rock.
Erste Pause & Soloprojekte (1974–1977)
Nach intensiver Produktion und Tourneen legte die Band 1974 eine Pause ein.
Mitglieder veröffentlichten Soloalben (Hayward/Lodge: Blue Jays, 1975).
1977: Comeback mit dem Album „Octave“ – letzte Platte mit Mike Pinder.
Erfolgreiche 80er-Jahre (1978–1991)
Pinder stieg aus; Ersatz wurde Patrick Moraz (ex-Yes).
1981: Album „Long Distance Voyager“ – erreichte Platz 1 in den USA.
Hits in dieser Zeit:
„The Voice“
„Gemini Dream“
„Your Wildest Dreams“ (1986, MTV-Erfolg, Grammy-Nominierung)
„I Know You’re Out There Somewhere“ (1988)
Diese Ära brachte der Band eine neue Generation von Fans.
Spätere Jahre & Letzte Alben (1990er–2000er)
1990er: Weitere Studioalben wie „Keys of the Kingdom“ (1991).
2003: Letztes Studioalbum „December“ (Weihnachtsalbum).
Ab dann hauptsächlich als Live-Band aktiv, mit weltweiten Tourneen.
Späte Anerkennung & Ende einer Ära
2018: Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame.
Ray Thomas starb 2018.
Graeme Edge, letztes Gründungsmitglied, starb 2021 – viele sehen das als „Ende“ der Band.
Heute sind Justin Hayward und John Lodge weiterhin solo unterwegs und spielen Moody-Blues-Songs live.
Stil & Bedeutung
Fusion aus Rock, Klassik, Folk und Psychedelia.
Pioniere des Progressive Rock und Vorreiter für Konzeptalben.
Typische Merkmale: Mellotron-Klänge, poetische Texte, Mehrstimmengesang.
Einflussreich für Bands wie Genesis, Electric Light Orchestra, King Crimson und viele spätere Symphonic-Rock-Acts.