1991 - 2001 · Ronny Jordan

Get To Grips

Grunddaten „Get To Grips“ ist ein Track von Ronny Jordan mit Feature-Beiträgen von IG Culture – veröffentlicht als Teil der EP „Get To Grips“ bzw. des Albums „The Antidote“ im Jahr 1992.

gettogrips

Grunddaten

„Get To Grips“ ist ein Track von Ronny Jordan mit Feature-Beiträgen von IG Culture – veröffentlicht als Teil der EP „Get To Grips“ bzw. des Albums „The Antidote“ im Jahr 1992.

Der Song kombiniert Jazz-Elemente mit modernen Beats und Rap, was typisch für Jordans Stil ist, der sich im Bereich Acid Jazz / Jazz-Fusion bewegt.

IG Culture ist als Gast-Rapper beteiligt und bringt einen Hip-Hop-Einfluss in den Track ein.

Produziert wurde der Song von Ronny Jordan und Longsy D; er enthält Samples u. a. von „Papa Was Too“ (Joe Tex), „This Cut’s Got Flavor“ (Latee) und „Cool and Funky“ (Ronny Jordan selbst).

Veröffentlichung & Veröffentlichungskontext

Erscheinungsjahr: 1992.

Er gehört zur EP „Get To Grips“ (ca. 23 Minuten, 5 Tracks) und ist auch auf Ronny Jordans Debütalbum „The Antidote“ enthalten.

Auf dem 12″-Single-Release gibt es mehrere Versionen/Remixe des Stücks (Album Mix, Cool Mix, Rugged Mix), zusätzlich zu weiteren Songs wie „Flat Out“.

Stil & Musik

Get To Grips vereint Jazz-Gitarre mit Hip-Hop/Rap-Beats und einem funky Groove-Charakter – typisch für den Acid Jazz der frühen 90er und Jordans Border-Crossing-Sound zwischen Jazz, Funk, Soul und Hip-Hop.

Der Song spielt mit verschiedenen Remix-Versionen, u. a. erstellt von Louie Vega, was dem Track unterschiedliche Stimmungen (z. B. „Cool Mix“, „Rugged Mix“) verleiht.

Ronny Jordan – Kurzprofil

Ronny Jordan war ein britischer Gitarrist, der besonders in den 1990er-Jahren als Schlüsselartist des Acid Jazz galt und Jazz-Gitarre mit zeitgenössischen Stilen (Hip-Hop, Funk, Dance) verband.

Sein Debütalbum The Antidote enthält u. a. Get To Grips, Blues Grinder und seine bekannte Version von So What.

Jordan beeinflusste mit seiner Musik viele späteren Jazz-Fusion-Musiker, und Get To Grips gilt als eines seiner frühen Projekte, das Club- und Jazz-Publikum zugleich ansprach

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Bio von Ronny Jordan

Ronny Jordan (eigentlich Ronald Laurence Albert Simpson, geb. 29. November 1962 in London, † 13. Januar 2014) war ein britischer Jazzgitarrist, der als einer der prägenden Künstler der Acid-Jazz-Bewegung der 1990er Jahre gilt.

Frühes Leben

Aufgewachsen in einer musikalischen Familie in London.

Lernte früh Gitarre und wurde stark inspiriert von Wes Montgomery, George Benson und Grant Green.

Karriere & Stil

Ronny Jordan wurde Anfang der 1990er bekannt, als Acid Jazz – eine Mischung aus Jazz, Hip-Hop, Funk und Soul – weltweit populär wurde. Sein Sound war geprägt von:

Warmem, melodischem E-Gitarren-Ton

Jazz-Harmonik kombiniert mit Hip-Hop-Grooves

Cleanen, rhythmischen Licks und groovigen Riffs

Collabs mit Rap- und R&B-Künstlern

Sein Durchbruch gelang ihm 1992 mit dem Debütalbum:

„The Antidote“ (1992)

Enthielt u. a. die Highlights:

„So What“ – eine zeitgenössische, stark rezipierte Version des Miles-Davis-Klassikers

„Get To Grips“ feat. IG Culture

„After Hours“

Das Album machte ihn international bekannt und führte dazu, dass der Jazz ein neues, jüngeres Publikum bekam.

Weitere wichtige Veröffentlichungen

„The Quiet Revolution“ (1993)

„Bad Brothers“ (1995)

„Light to Dark“ (2000)

„A Brighter Day“ (2000) – Grammy-Nominierung in der Kategorie Best Contemporary Jazz Album

„After 8“ (2004)

Zusammenarbeiten

Ronny Jordan arbeitete u. a. mit:

Guru (Jazzmatazz)

IG Culture

Mos Def

Maceo Parker

Courtney Pine

Sein Gitarrenspiel auf Guru’s Jazzmatazz Vol. 1 („No Time to Play“) machte ihn zusätzlich weltweit bekannt.

Einfluss & Vermächtnis

Gilt als einer der wichtigsten Gitarristen der Acid-Jazz-Ära.

Schlug die Brücke zwischen klassischem Jazz und moderner urbaner Musik.

Inspiriert noch heute Neo-Soul-, Nu-Jazz- und Hip-Hop-Produzenten.

Tod

Ronny Jordan verstarb im Januar 2014 im Alter von 51 Jahren. Die Todesursache wurde nie öffentlich bestätigt.