1950 - 1970 · Roy Orbison

Go Go Go (Down the Line)

Entstehung & Veröffentlichung Komponiert und gesungen von Roy Orbison, ist der Song seine erste eigens geschriebene Platte.

Roy Orbison: Go Go Go (Down the Line)

Entstehung & Veröffentlichung

Komponiert und gesungen von Roy Orbison, ist der Song seine erste eigens geschriebene Platte.

Veröffentlicht wurde er im Mai 1956 als B-Seite zur Single „Ooby Dooby“ bei Sun Records (Labelnummer Sun 242)

Aufgenommen wurde der Song im Frühjahr 1956 in Memphis, produziert von Sam Phillips

Stil & Instrumentierung

Der Song ist ein energiegeladener Rock’n’Roll/Rockabilly-Track, wie er für die Sun-Ära typisch war.

Begleitet wurde er von:

Billy Pat Ellis (Schlagzeug

Roy Orbison (Gesang, Gitarre)

Johnny Wilson (Gitarre)

James Marrow (elektrische Mandoline)

Jack Kennelley (Bass)

Live-Performance & Wiederveröffentlichung

Orbison führte den Song auf bei seinem legendären „Black & White Night“-Konzert, das 1988 stattfand und später auf dem Live-Album A Black & White Night Live (1989) festgehalten wurde

Dabei wurde er begleitet von einem All-Star-Line-up: Bruce Springsteen, Elvis Costello, Tom Waits, Bonnie Raitt und vielen anderen

Cover-Versionen & Einfluss

Das Stück wurde mehrfach gecovert – unter anderem von Jerry Lee Lewis, der es als Single unter dem Titel „Down the Line“ veröffentlichte (Platz 51 in den US-Charts).

Weitere Versionen stammen von The Hollies, Ricky Nelson, Billy Fury, Johnny Cash und The Del-Tinos.

Laut Fans und Kommentatoren zählt der Song in Orbison-Fanforen zu seinen weniger bekannten, aber dennoch wertgeschätzten frühen Arbeiten

Zusammenfassung

AspektDetails
EntstehungErstes selbstgeschriebenes Lied, B-Seite von 1956
StilSchneller Rockabilly mit klassischer Sun-Besetzung
Live-AuftritteHighlight bei Black & White Night (1988)
Cover-VersionenJerry Lee Lewis, Ricky Nelson, The Hollies, Johnny Cash
BedeutungFrühes Beispiel von Orbison als Songwriter und Performer

Youtube

Bio – Roy Orbison

Name:

Roy Kelton Orbison

Geboren:

  1. April 1936, Vernon, Texas, USA

Gestorben:

Dezember 1988, Hendersonville, Tennessee, USA

Frühes Leben

Wuchs in Wink, Texas, auf.

Bekam mit 6 Jahren die erste Gitarre und lernte spielen, inspiriert von Country-, Blues- und Gospelmusik.

Schon als Teenager spielte er in einer Band namens The Wink Westerners.

Karriere

1956 unter Vertrag bei Sun Records in Memphis (zusammen mit Elvis Presley, Johnny Cash und Jerry Lee Lewis).

Erste Single: „Ooby Dooby“ – kleiner Chart-Erfolg.

Frühe Aufnahmen wie „Go Go Go (Down the Line)“ waren Rockabilly-lastig.

Durchbruch

Wechsel zu Monument Records Anfang der 1960er.

Entwicklung seines einzigartigen Stils: dramatische Balladen, orchestrale Arrangements, kraftvolle Stimme.

Große Hits dieser Zeit:

„Only the Lonely“ (1960)

„Crying“ (1961)

„In Dreams“ (1963)

„Oh, Pretty Woman“ (1964) – sein bekanntester Song.

Markenzeichen

Dunkle Sonnenbrille und schwarze Kleidung, die ihm den mysteriösen Look verliehen.

Herausragende Tenorstimme mit großem Stimmumfang.

Tragische, gefühlvolle Texte – oft über Verlust und Einsamkeit.

Spätere Jahre

n den 1970ern zunächst weniger kommerzieller Erfolg.

1980er Comeback:

1987 Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame.

Mitglied der Traveling Wilburys (mit George Harrison, Bob Dylan, Tom Petty und Jeff Lynne).

Erfolgreiches TV-Konzert „A Black & White Night“ (1988).

Tod

Starb am 6. Dezember 1988 im Alter von 52 Jahren an einem Herzinfarkt, kurz nach Abschluss des Albums „Mystery Girl“, das posthum ein Erfolg wurde.