1971 - 1980 · Suzie Quatro

Can the Can

Der Song Titel: Can the Can Künstlerin: Suzi Quatro Erscheinungsjahr: Mai 1973 Songwriter/Produzenten: Nicky Chinn & Mike Chapman („ChinniChap“), die in den 70ern viele Hits für Glam-Rock-Künstler schrieben (u.

Suzie Quatro: Can the Can

Der Song

Titel: Can the Can

Künstlerin: Suzi Quatro

Erscheinungsjahr: Mai 1973

Songwriter/Produzenten: Nicky Chinn & Mike Chapman („ChinniChap“), die in den 70ern viele Hits für Glam-Rock-Künstler schrieben (u. a. Sweet, Mud, Smokie).

Album: Suzi Quatro (Debütalbum, 1973)

Erfolg

Platz 1 in Großbritannien, Australien, Deutschland, der Schweiz und mehreren weiteren Ländern.

Mehr als 2,5 Millionen verkaufte Singles weltweit.

In den USA schaffte es die Single zwar in die Charts, erreichte aber nicht die Spitze (Platz 56 in den Billboard Hot 100).

Musikstil

Klassischer Glam-Rock der 70er: treibender Beat, laute Gitarrenriffs, mitreißender Refrain.

Suzi Quatro selbst sang und spielte Bass – ungewöhnlich für eine Frau in der Rockmusik damals, was sie zu einem Idol machte.

Textlich spielt der Song mit jugendlicher Rebellion, Energie und Rock’n’Roll-Attitüde.

Bedeutung

„Can the Can“ machte Suzi Quatro über Nacht zum Star.

Sie wurde zur ersten Frau im Rock’n’Roll, die weltweit als Frontfrau mit Instrument (Bass) erfolgreich war.

Der Song prägte ihren Leder-Outfit-Look: schwarze Lederhose, Lederjacke – ihr Markenzeichen.

Suzi Quatro öffnete den Weg für viele spätere Musikerinnen im Rock, z. B. Joan Jett, Chrissie Hynde, Lita Ford.

Trivia

Die Redewendung „Can the Can“ bedeutet sinngemäß „etwas Unmögliches möglich machen“ (ein leeres Gefäß in eine Dose tun).

Der Song war in den 70ern Dauergast in Musikshows wie Top of the Pops.

Bis heute ist „Can the Can“ einer der meistgespielten Songs in Suzi Quatros Live-Konzerten.

Youtube

Bio von Suzie Quatro

Steckbrief

Same: Susan Kay „Suzi“ Quatro

Geboren: 3. Juni 1950 in Detroit, Michigan, USA

Nationalität: US-amerikanisch (lebt seit den 70ern überwiegend in England)

Instrumente: Bassgitarre, Gesang, auch Klavier & Schlagzeug

Genre: Rock, Glam Rock, Hard Rock, Pop Rock

Beruf: Musikerin, Sängerin, Songwriterin, Schauspielerin, Radiomoderatorin

Frühe Jahre

Suzi Quatro wuchs in Detroit in einer musikalischen Familie auf – italienisch-ungarischer Abstammung.

Schon mit 14 spielte sie Bass in der Familienband The Pleasure Seekers (später Cradle), zusammen mit ihren Schwestern Patti und Arlene.

Sie wurde 1971 von Mickie Most, einem bekannten Produzenten, nach England geholt – ein Wendepunkt in ihrer Karriere.

Durchbruch in den 1970er Jahren

1973 veröffentlichte sie ihre erste Single „Can the Can“ – ein weltweiter Nummer-1-Hit.

Weitere große Hits in den 70ern:

48 Crash (1973)

Devil Gate Drive (1974)

The Wild One (1974)

If You Can’t Give Me Love (1978)

Stumblin’ In (1978, Duett mit Chris Norman von Smokie, großer US-Hit)

Ihr Markenzeichen: schwarzes Leder-Outfit, Bassgitarre, energiegeladene Bühnenperformance.

Musikstil und Bedeutung

Suzi Quatro war die erste Frau im Rock, die als Frontfrau mit Bassgitarre weltweit erfolgreich war.

Ihr Stil war geprägt von Glam Rock, rauem Rock’n’Roll und kraftvollem Gesang.

Sie wurde Vorbild und Inspiration für Musikerinnen wie Joan Jett, Chrissie Hynde (Pretenders), Lita Ford und viele andere.

Schauspiel & Medien

In den späten 70ern trat sie in der US-Kultserie „Happy Days“ auf, als „Leather Tuscadero“ – das machte sie auch in den USA populär.

Ab den 90ern arbeitete sie auch als Radiomoderatorin (BBC Radio 2, eigene Rock-Shows).

2005 erschien ihre Autobiografie „Unzipped“..

Spätere Karriere

Sie tourt bis heute regelmäßig, vor allem in Europa (besonders Deutschland, UK, Skandinavien).

Alben in späteren Jahren:

Back to the Drive (2006)

In the Spotlight (2011)

No Control (2019, zusammen mit ihrem Sohn Richard Tuckey aufgenommen)

2022 erschien das Album „Face to Face“, eine Zusammenarbeit mit KT Tunstall.

Vermächtnis

Weltweit über 55 Millionen verkaufte Tonträger.

Gilt als Pionierin des weiblichen Rock’n’Roll.

Trägerin mehrerer Auszeichnungen, u. a. „Icon Award“ bei den Women’s International Music Awards.

Bis heute aktiv – als Musikerin, Schauspielerin, Autorin und Radiofrau.

Familie & Herkunft

Geboren in Detroit, Michigan als Susan Kay Quatro.

Kommt aus einer sehr musikalischen Familie: Ihre Schwestern Patti, Arlene und Nancy machten ebenfalls Musik (z. B. Patti später bei der Band Fanny).

Italienisch-ungarische Wurzeln.

Wohnort

Suzi Quatro lebt seit den frühen 1970ern überwiegend in Großbritannien.

Heute wohnt sie in einem historischen Haus in Essex, England.

Persönliches

Sie bezeichnet sich selbst als bodenständig und familienorientiert, trotz Rock’n’Roll-Leben.

Liebt Literatur und hat auch eigene Bücher veröffentlicht (Autobiografie Unzipped und Lyrik-Bände).

Sportlich aktiv, achtet stark auf ihre Gesundheit, was erklärt, warum sie auch mit über 70 noch regelmässig auf Tour gehen kann.

Bekannt für ihr Motto: „Always be yourself“ – sie betont oft, dass sie nie jemand anderes kopieren wollte, sondern ihren eigenen Weg ging.

Das Leder-Outfit

Ihr schwarzes Leder-Outfit wurde Markenzeichen – fast ein Zufall:
Als sie nach England kam, wollte die Plattenfirma ihr ein „girly Image“ verpassen. Suzi weigerte sich: „Ich bin Rock’n’Roll, keine Puppe.“
Stattdessen griff sie zu Lederhose und Lederjacke – inspiriert von Elvis Presley.

Das Outfit passte perfekt zu ihrer Bassgitarre und machte sie zu einer Ikone des Glam Rock.

Happy Days“ und Hollywood

Ende der 70er wurde sie in die US-Serie „Happy Days“ eingeladen.

Sie spielte Leather Tuscadero, die taffe Schwester von Pinky Tuscadero.

Eigentlich sollte sie nur 2 Folgen spielen – wegen ihrer Beliebtheit wurde es eine wiederkehrende Rolle über 7 Folgen.

Suzi sagte später: „Happy Days hat mir in den USA mehr Popularität gebracht als meine Platten.“

Freundschaft mit Chris Norman (Smokie)

Ihr größter US-Hit war das Duett „Stumblin’ In“ (1978) mit Chris Norman.

Die beiden verstanden sich sofort – sie nannte ihn „mein Bruder in Musik“.

Noch Jahrzehnte später treten sie manchmal gemeinsam auf.