Howlin’ Wolf : Smokestack Lightning
Grundinfos
KĂŒnstler: Howlin’ Wolf (eigentlich Chester Burnett)
Aufnahme: 1956
Label: Chess Records
Gitarrist: Hubert Sumlin
Sound & Besonderheiten
Der Song ist extrem minimalistisch â und genau das macht ihn so stark:
Ein Akkord (fast durchgehend!) â hypnotischer Effekt
Dreckiger, verzerrter Gitarrensound
Roher, heulender Gesang von Howlinâ Wolf
Keine klassische Songstruktur wie Verse/Chorus
Das Ergebnis: ein tranceartiger Blues, der mehr GefĂŒhl als Technik ist.
Bedeutung & Text
Der Titel âSmokestack Lightningâ bezieht sich wahrscheinlich auf:
den Blitz ĂŒber Industrieschornsteinen âĄ
oder metaphorisch: Sehnsucht, Einsamkeit, rastlose Gedanken
Die Lyrics sind:
fragmentarisch
repetitiv
eher GefĂŒhlsausdruck als Story
Typisch Delta-/Chicago-Blues: roh, direkt, fast schon hypnotisch.
Warum der Song so wichtig ist
âSmokestack Lightningâ gilt als:
einer der einflussreichsten Blues-Songs aller Zeiten
Vorbild fĂŒr viele Rockbands der 60er
Er beeinflusste u. a.:
The Rolling Stones
The Yardbirds
Led Zeppelin
Vor allem wegen:
des simplen, hypnotischen Riffs
der intensiven Stimmung
Hör dir den Song an
Live & Variationen
Live-Versionen konnten 10+ Minuten lang sein
Viel Improvisation
Jeder Auftritt leicht anders â mehr GefĂŒhl als feste Struktur
Fun Facts
Viele halten den Song fĂŒr eine frĂŒhe Form von dem, was spĂ€ter Psychedelic Rock wurde
Der Song basiert auf Ă€lteren Blues-Traditionen und wurde von Wolf weiterentwickelt, nicht âerfundenâ
Das Gitarrenspiel von Hubert Sumlin gilt als revolutionÀr unkonventionell
Youtube
Bio von Howlin Wolf
Howlinâ Wolf (bĂŒrgerlich Chester Arthur Burnett; *10. Juni 1910 in White Station, Mississippi; â 10. Januar 1976 in Hines, Illinois) war ein amerikanischer BluesÂsĂ€nger, Gitarrist und Mundharmonikaspieler. Mit seiner rauen Stimme und elektrisierenden BĂŒhnenprĂ€senz gilt er als SchlĂŒsselfigur des Chicago Blues und als prĂ€gender Einfluss des RockânâRoll und britischen Blues Rock .
Wichtige Fakten
Geburtsname:Â Chester Arthur Burnett
Geboren:Â 10. Juni 1910, White Station (Mississippi, USA)
Gestorben:Â 10. Januar 1976, Hines (Illinois, USA)
Bekannte Songs:Â âSmokestack Lightninââ, âMoaninâ at Midnightâ, âSpoonfulâ
Ehrungen:Â Blues Hall of Fame (1980), Rock and Roll Hall of Fame (1991)
FrĂŒhes Leben und musikalische Wurzeln
Burnett wuchs auf Baumwollfeldern im Mississippi Delta auf und lernte als Jugendlicher Gitarre und Mundharmonika. Einflussreiche Lehrer wie Charley Patton und sein Schwager Sonny Boy Williamson II vermittelten ihm die Tradition des Delta Blues. Bereits in den 1930er Jahren trat er bei Dorffesten und in Juke Joints auf .
Aufstieg und Chess Records
Nach dem Zweiten Weltkrieg formte er in West Memphis eine Band und nahm 1951 fĂŒr Sam Phillips (Sun Records) âMoaninâ at Midnightâ auf. Der Erfolg brachte ihn zu Chess Records, wo Klassiker wie âSmokestack Lightninââ, âEvilâ und âSpoonfulâ entstanden. Gemeinsam mit Muddy Waters definierte er den elektrischen Chicago Blues .
Stil und Einfluss
Howlinâ Wolfs heulender Bariton, sein call-and-response-Gesang und seine intensive BĂŒhnenarbeit machten ihn unverwechselbar. Seine Musik verband rohe Delta-Traditionen mit urbaner Energie â ein Vorbild fĂŒr The Rolling Stones, Eric Clapton und Led Zeppelin, die seine Songs oft coverten .
VermÀchtnis
Bis zu seinem Tod 1976 blieb Howlinâ Wolf aktiv. Seine Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame und zahlreiche Neuveröffentlichungen wie Moaninâ in the Moonlight und The Rockinâ Chair Album sichern ihm einen Platz als Gigant des amerikanischen Blues



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