„Give Me the Night“ – George Benson
Grunddaten
Produzent: Quincy Jones
Titel: Give Me the Night
Künstler: George Benson
Album: Give Me the Night
Veröffentlicht: Juli 1980
Label: Warner Bros. Records
Genre: Soul, Funk, R&B, Jazz-Funk, Disco
Länge: 5:01 (Album-Version), ca. 3:44 (Single-Edit)
Songwriting & Produktion
Geschrieben von: Rod Temperton, dem kreativen Kopf hinter vielen Michael-Jackson-Hits (Thriller, Rock with You, Off the Wall).
Produktion: Quincy Jones – einer der erfolgreichsten Produzenten der Musikgeschichte – formte den Sound stark mit.
Die Backing Vocals stammen unter anderem von Patti Austin.
Musikalischer Stil
„Give Me the Night“ ist eine mitreißende Fusion aus:
Soul/R&B-Vocals
Die Kombination von Jazz-Virtuosität mit Club-tauglichem Sound war 1980 außergewöhnlich und markierte den Übergang in den Post-Disco-Stil.
Jazz-Gitarre (typisch für Benson)
Funkiger Bassline
Tanzbarem Disco-Beat
Erfolg & Charts
US Billboard Hot 100: #4
UK Singles Chart: #7
US R&B Chart: #1
Platz 1 in mehreren europäischen Ländern
Grammy Award für „Best R&B Vocal Performance, Male“ (1981)
George Benson: Der Künstler
George Benson war bis dahin hauptsächlich als Jazz-Gitarrist bekannt. Mit „Give Me the Night“ gelang ihm der kommerzielle Durchbruch im Pop- und R&B-Markt.
Er bewies, dass man komplexe musikalische Qualität und Massentauglichkeit kombinieren kann.
Kulturelle Bedeutung
Soundtrack für die Nachtclubs der 1980er – bis heute ein Klassiker auf Funk- und Soul-Partys.
Oft gesampelt oder gecovert, z. B. von Randy Crawford oder in modernen House-Tracks.
Die Zeile „Give me the night“ ist zu einem Synonym für Lebensfreude und „Feierlaune“ geworden.
Textauszug (Lyrics)
Whenever dark has fallen
You know the spirit of the party starts to come alive…And when the night is falling
You can feel the heat and passion in the air…Give me the night!
Give me the action, give me the motion…
Youtube
Bio Georg Benson
Geburtsdatum: 22. März 1943
Geburtsort: Pittsburgh, Pennsylvania, USA
Genre: Jazz, R&B, Funk, Pop
Instrumente: Gitarre, Gesang
Frühe Jahre und Karrierebeginn
George Benson begann seine musikalische Karriere bereits im Kindesalter. Mit acht Jahren nahm er seine erste Single auf – eine frühe Kostprobe seines Talents. Er wurde zunächst als Jazz-Gitarrist bekannt und arbeitete in den 1960er Jahren mit Größen wie Jack McDuff und Miles Davis.
Sein Stil kombinierte virtuoses Gitarrenspiel mit melodischem Popgespür und wurde oft als Brücke zwischen Jazz und Mainstream beschrieben. In den 1970er Jahren wurde er zum Crossover-Star.
Durchbruch und große Erfolge
Benson hatte 1976 seinen großen kommerziellen Durchbruch mit dem Album “Breezin’”, das mehrfach mit Platin ausgezeichnet wurde. Darauf enthalten:
“This Masquerade” – ein Grammy-prämierter Hit
“Breezin’” – ein Instrumentalklassiker
Er etablierte sich in den Folgejahren als einer der erfolgreichsten Jazz- und Soul-Interpreten seiner Generation.
„Give Me the Night“ (1980)
Eines seiner bekanntesten Lieder ist “Give Me the Night”, produziert von Quincy Jones. Der funky, tanzbare Track brachte ihm weitere Grammys ein und öffnete ihm ein noch breiteres Pop-Publikum. Das gleichnamige Album war ein voller Erfolg in den USA und Europa.
Stil und Bedeutung
George Bensons Spiel zeichnet sich durch:
Virtuosität auf der Jazz-Gitarre
samtweichen Gesang
eingängige Melodien
rhythmisch komplexe Arrangements
Er war einer der ersten Jazzmusiker, der erfolgreich die Grenzen zu Pop und R&B überschritt, ohne seine musikalische Integrität zu verlieren..
Auszeichnungen
10-facher Grammy-Preisträger
Mehrere Gold- und Platin-Alben
Mitglied der N.E.A. Jazz Masters Fellowship
Stern auf dem Hollywood Walk of Fame
Persönliches
George Benson ist seit Jahrzehnten verheiratet, hat sieben Kinder und lebt zurückgezogen. Neben der Musik ist er ein gläubiger Christ und engagiert sich für wohltätige Zwecke.
Einfluss
Benson beeinflusste eine ganze Generation von Gitarristen, darunter Künstler wie Al Jarreau, Norman Brown und viele Musiker der Smooth-Jazz-Szene. Seine Fähigkeit, komplexe Musik populär zu machen, bleibt einzigartig.