Allgemeines
„Cream“ ist ein Song von Prince & The New Power Generation. Wikipedia+2princevault.com+2
Er erschien am 9. September 1991 als zweite Single aus dem Album Diamonds and Pearls. Wikipedia+2culture.fandom.com+2
Das Album Diamonds and Pearls war das erste, auf dem Prince offiziell mit seiner Band The New Power Generation als Mitkünstler genannt wird.
Aufnahme / Produktion
Der Song wurde aufgenommen am 3. Dezember 1990 in den Paisley Park Studios.
Prince schrieb und produzierte „Cream“ selbst.
Es gibt mehrere Versionen, inklusive eines alternativen Takes („Cream (Take 2)“), der 2023 veröffentlicht wurde, als Teil der erweiterten Wiederveröffentlichung von Diamonds and Pearls.
Musikalische Stilrichtung und Texte
Stillich bewegt sich „Cream“ im Bereich von Pop, Funk, Glam Rock und R&B.
Die Lyrics sind sehr doppeldeutig; einerseits sexuelle Konnotationen, andererseits auch ein Motivationssong („rise to the top“, Selbstvertrauen etc.).
Prince sagte, er habe den Song „geschrieben, während er in den Spiegel schaute“. Das deutet darauf hin, dass er auch Selbsterlaubnis, Ego-Stärkung und persönliche Power thematisierte.
Erfolg und Chartplatzierung
„Cream“ wurde Prince’ fünfter und letzter Nummer-1-Hit in den US Billboard Hot 100.
Er hielt diese Spitzenposition dort für zwei Wochen.
Er war der einzige seiner Nummer-1-Hits, der nicht mit einem Film verbunden war.
Einfluss & Nachwirkung
Der Song wird oft als einer der stärkeren, sexualisierten Pop-Funk-Songs in Princes Diskographie gesehen.
Er ist in mehreren Kompilationen enthalten („The Hits 2“, „The Very Best of Prince“, etc.).
Die Veröffentlichung der Version „Take 2“ und die Wiederveröffentlichung zeigen, dass „Cream“ weiterhin relevant ist für Fans ‒ sowohl musikalisch als auch historisch.
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Bio von Prince
Frühes Leben
Geburtsname: Prince Rogers Nelson
Geboren: 7. Juni 1958 in Minneapolis, Minnesota (USA)
Gestorben: 21. April 2016 in Chanhassen, Minnesota
Prince wuchs in einer musikalischen Familie auf – sein Vater war Jazzpianist, seine Mutter Sängerin. Schon früh lernte er Klavier, Gitarre und Schlagzeug.
Karriere
Debütalbum: For You (1978) – Prince war damals erst 19 Jahre alt.
1979 gelang ihm mit Prince und der Single “I Wanna Be Your Lover” der Durchbruch.
In den 1980er Jahren wurde er zu einer der größten Pop-Ikonen der Welt.
Sein musikalischer Stil kombinierte Funk, Rock, Pop, Soul und R&B – oft in sehr experimenteller Form.
Meilensteine
1999 (1982): großes Erfolgsalbum mit Dance-Klassikern.
Purple Rain (1984): Soundtrack zum gleichnamigen Film; machte ihn weltweit berühmt.
Sign o’ the Times (1987): Kritikerliebling, gilt als eines seiner Meisterwerke.
Diamonds and Pearls (1991) und Love Symbol Album (1992): neue Phase mit The New Power Generation.
Künstlerische Eigenheiten
Bekannt für extravagante Bühnenauftritte, androgynen Stil und virtuoses Gitarrenspiel.
Kämpfte mit der Musikindustrie um künstlerische Freiheit: in den 1990er Jahren änderte er seinen Namen in ein unaussprechliches Symbol („The Love Symbol“) und wurde oft als „The Artist Formerly Known As Prince“ bezeichnet.
Er schrieb nicht nur für sich, sondern auch für andere Künstler Hits (z. B. „Nothing Compares 2 U“ für Sinéad O’Connor, „Manic Monday“ für The Bangles).
Erfolge
Prince veröffentlichte bis zu seinem Tod über 30 Studioalben.
War für seine legendären Live-Auftritte bekannt (oft stundenlang und voller Improvisationen).
Am 21. April 2016 starb er im Alter von 57 Jahren an einer versehentlichen Überdosis des Schmerzmittels Fentanyl.
Musikalisches Vermächtnis
Genre-Verschmelzer: Prince kombinierte Funk, Rock, Pop, Soul, Jazz und Elektronik auf einzigartige Weise. Kaum ein anderer Künstler bewegte sich so frei zwischen Stilen.
Virtuose: Er spielte über 20 Instrumente, war ein brillanter Gitarrist und außergewöhnlicher Performer.
Songwriter für andere: Viele Hits, die mit anderen Künstlern bekannt wurden, stammten ursprünglich von ihm (z. B. „Nothing Compares 2 U“ – Sinéad O’Connor, „Manic Monday“ – The Bangles, „I Feel For You“ – Chaka Khan).
Studio-Innovation: Seine Produktionen gelten als wegweisend; er war ein Pionier für Home-Recording und baute mit Paisley Park ein eigenes kreatives Zentrum.
Kulturelles Vermächtnis
Androgynes Image: Prince brach bewusst Geschlechtergrenzen in Mode, Auftreten und Sexualität. Das machte ihn zu einer Ikone für LGBTQ+-Communities und für alle, die Individualität feiern.
Unabhängigkeit vom Musikbusiness: Er kämpfte öffentlich gegen die Kontrolle der Plattenfirmen über Künstler (berühmt sein Protest gegen Warner Bros., als er sich in den 1990ern in das „Love Symbol“ umbenannte). Das inspirierte viele Musiker nach ihm, mehr Rechte über ihre eigene Musik einzufordern.
Ikonische Performances: Legendär sind seine Super-Bowl-Halbzeitshow (2007), sein Gitarrensolo bei „While My Guitar Gently Weeps“ (2004, Rock & Roll Hall of Fame) und unzählige Clubkonzerte.
Erfolge & Anerkennung
Über 150 Millionen verkaufte Tonträger weltweit.
Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame (2004), die UK Music Hall of Fame (2006) und die Rhythm and Blues Music Hall of Fame (2016).
Nach seinem Tod würdigten unzählige Künstler – von Beyoncé bis Bruce Springsteen – seinen Einfluss.
Geistige Botschaft
künstlerische Freiheit – „Sei du selbst, kompromisslos.“
Grenzenlosigkeit – musikalisch, geschlechtlich, spirituell.
Arbeitsethik – er war nahezu besessen von Musik, schrieb hunderte unveröffentlichte Songs (sein „Vault“).
Fazit
Prince’ Vermächtnis ist die Vorstellung, dass Kunst absolut frei, experimentell und gleichzeitig zutiefst populär sein kann – und dass ein Künstler die Regeln der Industrie, der Geschlechterrollen und der Musik sprengen darf.