1981 - 1990 · Prince

Motherless Children

Ursprung & Bedeutung Der Song ist traditionell, entstammt dem 19., stammt vermutlich aus der Sklaverei-Zeit und heißt vollständig „(Sometimes I Feel Like a) Motherless Child“ Es geht um die emotionale Qual, von der Mutter getrennt zu sein.

Prince: Motherless Children


Ursprung & Bedeutung

Der Song ist traditionell, entstammt dem 19. Jh., stammt vermutlich aus der Sklaverei-Zeit und heißt vollständig „(Sometimes I Feel Like a) Motherless Child“

Es geht um die emotionale Qual, von der Mutter getrennt zu sein.

Prince’ Cover & Live-Auftritte

Prince sang das Stück erstmals im Mai 1999 – jeweils live, nie als Studioaufnahme

Bekannte Auftritte:

Septimo TV (Spanien) im November 1999 – eindrucksvoll mit Gospel-Vibes, Gitarrenpassagen und Tonartwechsel

Paisley Park, z. B. am 21. Januar 2016, “Piano & Mic” Show

Übliches Arrangement:

Start mit einem gospelhaften Bibel-Zitat, dann kraftvoller Gesang, call-and-response mit Keyboard, anschließend leidenschaftliche Gitarren-Soli – begleitet von Larry Graham am Bass

Interpretationen & Wirkung

Prince wandelte den Song „komplett um“, veränderte Akkorde und Lyrics (z. B. in „’Cause you left me on my own“)

Fans im Netz loben besonders seine Live-Performance vom Septimo-Auftritt. Zum Beispiel auf Reddit:

„Prince opens his May 22 show … wrapped it up in the spirit of Richie Havens and turned it into an electrifying gospel‑funk‑soul jam“
„I was amazed … I saw him perform those songs live several times“

Musikalische Merkmale

Prince kontrollierte intensiv Vocal- und Instrument-Tone, wechselte zwischen zartem, rauem und growl-artigem Gesang

Er spannte die Stimmung auf – mal nur Kickdrum, mal voller Gospel-Organ-Klang – und spannte Band und Publikum ein .

Youtube

Bio von Prince

Geburtsname: Prince Rogers Nelson
Geboren: 7. Juni 1958, Minneapolis, Minnesota, USA
Gestorben: 21. April 2016, Chanhassen, Minnesota, USA
Genres: Funk, Rock, Pop, R&B, Soul, Jazz, Psychedelic
Instrumente: Gesang, Gitarre, Klavier, Bass, Schlagzeug, u. v. m.
Aktiv: 1975–2016
Labels: Warner Bros., Paisley Park Records, NPG Records

Karriere & Einfluss

Prince war ein musikalisches Genie, das über 39 Studioalben veröffentlichte und mehr als 100 Millionen Platten verkaufte. Er schrieb, spielte und produzierte seine Songs oft komplett allein. Seine Musik verschmolz Genres auf einzigartige Weise – Funk, Rock, R&B und Pop in oft erotisch aufgeladenem Stil.

Er war bekannt für seine extravaganten Outfits, Androgynität, Virtuosität und seine kreative Unabhängigkeit.

Meilensteine

1980 – Dirty Mind: Tabubrechender Funk-Pop.

1982 – 1999: Durchbruch mit „Little Red Corvette“.

1984 – Purple Rain: Soundtrack & Film, mehrfach mit Platin ausgezeichnet.

1987 – Sign o’ the Times: Kritisch gefeiertes Doppelalbum.

1993–2000: Namensänderung in ein unaussprechbares Symbol (𝛌), Protest gegen Warner Bros.

2004: Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame.

Besondere Merkmale

Spielte über 27 Instrumente.

War ein außergewöhnlicher Live-Performer – emotional, verspielt, virtuos.

Schrieb Hits auch für andere:

„Nothing Compares 2 U“ (Sinéad O’Connor)

„Manic Monday“ (The Bangles)

„I Feel for You“ (Chaka Khan)

Tod & Vermächtnis

Prince starb 2016 mit 57 Jahren an einer versehentlichen Überdosis Fentanyl. Sein früher Tod löste weltweit Trauer aus. Heute gilt er als einer der einflussreichsten Künstler der Popgeschichte, ein Visionär in Musik, Mode und Unabhängigkeit.

Auszeichnungen (Auswahl)

Grammy Awards

Oscar (Bester Songscore – Purple Rain)

MTV Video Vanguard Award

BET Lifetime Achievement Award

Platz 27 in Rolling Stone’s „100 Greatest Artists of All Time“