1991 - 2001 · Robert Plant

If I Were a Carpenter“

Der Song „If I Were a Carpenter“ von Robert Plant ist eine melancholische, atmosphärische Coverversion des Folk-Klassikers von Tim Hardin.Ursprung des Songs Der Song wurde ursprünglich 1967 von Tim Hardin geschrieben.

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Der Song „If I Were a Carpenter“ von Robert Plant ist eine melancholische, atmosphärische Coverversion des Folk-Klassikers von Tim Hardin. Plants Version erschien 1993 auf dem Album Fate of Nations und gehört zu seinen emotionalsten Soloaufnahmen.Ursprung des Songs

Der Song wurde ursprünglich 1967 von Tim Hardin geschrieben. Danach wurde er von vielen Künstlern interpretiert, darunter:

Johnny Cash & June Carter Cash

Bobby Darin

The Four Tops

Dolly Parton

Robert Plant machte daraus aber eher einen düsteren, mystischen Rock/Folk-Track mit viel Atmosphäre.

Worum geht’s im Text?

Die Lyrics stellen eine einfache, aber starke Frage:

„Würdest du mich noch lieben, wenn ich kein Rockstar wäre?“

Der Erzähler fragt seine Geliebte, ob sie ihn auch als einfachen Handwerker, Müller oder Töpfer lieben würde.

Berühmte Zeilen:

“If I were a carpenter, and you were a lady…”

Das Thema:

echte Liebe statt Status

Verletzlichkeit

Hingabe

Angst vor Ablehnung

Plant singt das sehr emotional und fast zerbrechlich – ganz anders als sein berühmter Led-Zeppelin-Stil.

Robert Plants Version (1993)

Aufnahme:

Album: Fate of Nations

Veröffentlichung: 1993

UK Charts: Platz 63

Musiker:

Gesang: Robert Plant

Gitarre: Kevin Scott MacMichael

Bass: Charlie Jones

Drums: Chris Hughes

Mandoline: Maartin Allcock

Harmonium: Phil Johnstone

Der Sound mischt:

Folk

Alternative Rock

Celtic-/akustische Elemente

orchestrale Streicher

Viele Fans sehen den Song als unterschätztes Highlight seiner Solokarriere. Auf Reddit wird die Version oft als „emotional“ und „eine der besten Plant-Covers“ bezeichnet.

Musikvideo

Das offizielle Video hat einen typischen frühen-90er-Look:

weiche Farben

cineastische Beleuchtung

romantisch-melancholische Stimmung

Robert Plant als nachdenklicher Wanderer/Liebender

Youtube

Bio von Robert Plant

Robert Plant (geboren am 20. August 1948 in West Bromwich, England) ist ein britischer Rock­sänger und Songschreiber, der als charismatischer Frontmann von Led Zeppelin weltberühmt wurde. Mit seiner kraftvollen Tenorstimme und theatralischen Bühnenpräsenz prägte er den Sound und das Image des Hard Rock. Seit 1980 verfolgt er eine vielseitige Solokarriere, die Blues-, Folk-, Welt- und Americana-Einflüsse vereint.

Wichtige Fakten

Vollständiger Name: Robert Anthony Plant CBE

Geboren: 20. August 1948, West Bromwich (England)

Berühmteste Band: Led Zeppelin (1968 – 1980)

Grammys: 6 (inkl. Album & Record of the Year 2009)

Aktives Projekt: Robert Plant & Alison Krauss – Raise the Roof (2021)

Frühe Jahre

Plant wuchs in den West Midlands auf und begeisterte sich früh für Blues- und Rock-’n’-Roll-Sänger wie Elvis Presley und Muddy Waters. Nach ersten Engagements in lokalen Bands gründete er 1966 mit John Bonham die Band Band of Joy, die den Grundstein seiner Zusammenarbeit mit dem Schlagzeuger legte. Diese Verbindung führte zwei Jahre später zur Einladung von Gitarrist Jimmy Page, sich dem neuen Projekt The New Yardbirds anzuschließen – dem späteren Led Zeppelin.

Led Zeppelin (1968 – 1980)

In Led Zeppelin verschmolzen Plants markante hohe Stimme und seine mythischen Texte zu einem Markenzeichen des Hard Rock. Songs wie „Whole Lotta Love“, „Stairway to Heaven“ und „Kashmir“ prägten Generationen von Musikern. Seine Lyrik zog Inspiration aus Blues, keltischer Folklore und den Werken J. R. R. Tolkiens. Nach dem Tod Bonhams 1980 löste sich die Band auf.

Solokarriere und Projekte

Ab 1982 veröffentlichte Plant Alben wie Pictures at Eleven und The Principle of Moments, begleitet von Phil Collins am Schlagzeug. Mit The Honeydrippers (1984) zeigte er seine Liebe zum klassischen Rock’n’Roll. In den 1990er Jahren arbeitete er mit Page als Page and Plant erneut zusammen. Spätere Bands – Strange SensationBand of Joy und The Sensational Space Shifters – erforschten Weltmusik, afrikanische Rhythmen und Americana-Klangfarben.

Zusammenarbeit mit Alison Krauss

2007 erschien mit der Bluegrass-Sängerin Alison Krauss das Album Raising Sand, produziert von T Bone Burnett. Die Platte verband Country, Folk und Blues und gewann fünf Grammys, darunter „Album des Jahres“. 2021 folgte das Nachfolgealbum Raise the Roof, das Plants anhaltende kreative Wandlungsfähigkeit bestätigte.

Vermächtnis

Robert Plant gilt als einer der einflussreichsten Sänger der Rockgeschichte. Magazine wie Rolling Stone und Hit Parader führten ihn mehrfach unter den besten Vokalisten aller Zeiten. Seine stete Bereitschaft zur musikalischen Neuerfindung hält ihn seit über fünf Jahrzehnten relevant – vom Hard Rock der 1970er bis zum transatlantischen Americana des 21. Jahrhunderts.